Leistungsprüfung THL

 

Am Samstag den 26. April 2008 fand in Moosbach die Abnahme der Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" nach FwDV13 statt. Alle drei teilnehmenden Gruppen bestanden diese fehlerfrei.

 

Unter den Augen der Schiedsrichter galt für zwei Gruppen die gleiche Anforderung. Zunächst mussten die Gruppenführer jeweils einen Fragebogen mit typischen Fragen zu ihrem Aufgabengebiet beantworten. Die Funktionen innerhalb der Gruppe wurden anschließend ausgelost.

Bei einer Gruppe (Bronzegruppe, die Teilnehmer legten ihre erste Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung ab) standen die Funktionen fest.

Bei der Gerätekunde zog jeder Teilnehmer zwei Lose, auf denen jeweils ein Ausrüstungsgegenstand aus dem Feuerwehrauto geschrieben stand, dessen Lage sie im Fahrzeug benennen mussten.

 

 

Danach folgte der Hauptteil der Leistungsprüfung, bei dem ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Dunkelheit angenommen wurde. Innerhalb einer Sollzeit zwischen 145 und 175 Sekunden hatte die Gruppe den Einsatzauftrag des Gruppenführers fehlerfrei zu erfüllen. Der Angriffstrupp und der Melder mussten die Vornahme von Spreizer und Schneidgerät vorbereiten. Der Wassertrupp sicherte die angenommene Unfallstelle mit Verkehrsleitkegel, Warnleuchten und Faltdreieck ab und erhielt dann den Befehl, mit dem Schnellangriffschlauch den Brandschutz sicherzustellen. Der Schlauchtrupp stellte die Stromversorgung zwischen Generator und Hydraulikpumpe her und hatte dann den Auftrag, die Einsatzstelle mit zwei Flutlichtstrahlern auszuleuchten. Erst dann gab der Gruppenführer den Befehl an den Angriffstrupp, Spreizer und Schneidgerät in Betrieb zu nehmen. Danach war die Zeitmessung für die Leistungsprüfung beendet.

 

 

Während der gesamten Leistungsprüfung achteten die Schiedsrichter auf mögliche Fehler beim Arbeiten. Bewertet werden dabei korrekte Befehlsgebung durch den Gruppenführer und die Wiederholung des Befehls durch den jeweiligen Truppführer, das richtige Ausführen der Befehle, die korrekten Handgriffe, das Entnehmen der richtigen Geräte und das Einhalten der Sollzeit. Die Höhe der Fehlerpunkte der einzelnen Tätigkeiten hängt davon ab, wie schwer sich ein möglicher Fehler auf das Erreichen des Einsatzziels auswirken würde. Wird die Summe von 35 Fehlerpunkten überschritten, gilt die Leistungsprüfung als nicht bestanden.

Die drei Moosbacher Gruppen glänzten allerdings mit dreimal 0 Fehler, bei einer Gruppe wurde sogar die Sollzeit unterschritten, dies bedeutet, die Fehlerpunkte würden doppelt zählen, da jedoch keine anfielen war auch das kein Problem.

 

Folgende Kameraden erreichten diese Stufen:

 

Stufe 1 (Bronze)

Alexander Bott, Thomas Abel, Daniel Kempa, Sven Munker, Heiko Poppel, Ken Marks, Anja Kraußer

Stufe 3 (Gold)

Thomas Schaller, Michael Abel, Norbert Hassel

Stufe 3/1 (Gold-Blau)

Norbert Nähr, Thomas Hauenstein, Norbert Bogner, Hans-Dieter Hoffmann, Gerhard Kunert, Reiner Weigl, Leopold Bauer, Jörg Kotzur, Martin Weigl, Frank Kotzur, Martin Bott, Ralf Kempa

 

 

Der Kommandant Frank Kotzur ist sehr stolz auf die gesamte Mannschaftsleistung.

 

 

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